primacall – Geschichte der Kommunikation: Die Geburt der Post

Sie ist gelb, schon von weitem sichtbar und jedem Deutschen ein Begriff: Es geht um die Post. Jeden Tag gehen zig Briefe, Pakete und sonstige Schreiben kreuz und quer durch Deutschland, in Zukunft auch in elektronischer Form. Auch primacall hat einen regen Schriftverkehr, der jeden Tag zu bewältigen ist. Was wir heute als Post kennen, hat seinen Ursprung weit in der Vergangenheit – in der Zeit der Römer.

Der Postpate: eine Raststätte
Der erste organisierte, regelmäßige Versand von schriftlichen Nachrichten geht auf den römischen Kaiser Augustus zurück. Schon im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung ließ er Pergamente aus Tierhäuten überbringen, die cursus publicus.

Normalerweise wurden diese Postsendungen per Schiff befördert. Aber auch auf Land fand der Postdienst statt. Hierfür wurden entlang der Verkehrswege der römischen Provinzen Stationen einrichten. In Abständen von etwa 7 bis 14 km konnten sich die Boten ausruhen und die Pferde wechseln. Die Stationen hießen mansio posita (Raststation) und mutatio posita (Wechselstation) und gaben der späteren “Post” ihren Namen.

Nicht privat und langsam
Der römische cursus publicus war allerdings nur für offizielle Sendungen zugelassen. Unternehmenspost, wie sie heute bei primacall Gang und Gäbe ist, gab es zu der Zeit noch nicht. Wer zur damaligen Zeit private Post versenden wollte, musste diese reisenden Freunden mitgeben oder einen Sklaven losschicken. Lange Wartezeiten waren daher keine Seltenheit. Augustinus empfing beispielsweise einen Brief erst nach neun Jahren. Aber das soll ja selbst heute noch ab und zu vorkommen.

Allzu lange hielt sich das Postsystem ebenfalls nicht – im Oströmischen Reich aber immerhin bis etwa 520 n. Chr.

  Februar 12, 2010

Ein Kommentar

  1. Kommentar von Nils:

    Ich nutze die Post nur noch für offizielle Briefe. Und wenn sich der E-Postbrief durchsetzt, wird auch das bei mir rapide abnehmen.

    Mai 21, 2011 @ 9:54 pm

Verfassen Sie einen Kommentar